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Auswärts

Die A-Junioren SG PPSV Suhl e.V. waren zu Gast bei der WSG Thüringer Wald Zella-Mehlis e.V.. Bei bestem Wetter und einem Platz, der unter leichtem „Grasschwund“ hier und da leidet, ging es in die Partie.

Die Gäste verschliefen gleich den Beginn und so stand es in der 3. Spielminute schon 1:0. Man haderte schon sehr früh mit sich, war aber bemüht. So lag nur kurze Zeit später die Möglichkeit zum Ausgleich in der Luft. Man vergab die Chance und wurde im direkten Gegenzug eiskalt zum 2:0 ausgekontert.

Die Hausherren spielten bärenstarke erste dreißig Minuten und erhöhten in dieser Zeit noch auf 3:0. Man dachte schon, der PPSV Suhl kommt ordentlich unter die Räder in einem körperlich straffen Spiel, welches noch fair bleiben sollte. Die Schlussviertelstunde gehörte den Gästen, denn sie waren mehr und mehr spielbestimmend. Es wurde aber kein Kapital daraus geschlagen, und so ging es mit 3:0 zur Pause.

Beide Trainer waren „not amused“ über das teils Gezeigte, und so gab es sehr deftige Halbzeitansagen.

Mit Anpfiff der zweiten Spielhälfte schraubte der Gastgeber das Ergebnis auf ein 4:0. Kurz geschüttelt antwortete nur eine Minute später der PPSV Suhl mit dem 4:1. Aber durch leichtsinnige Fehler erhöhte die WSG Zella-Mehlis innerhalb kurzer Zeit auf ein 6:1.

Es war ein offener kampfbetonter Schlagabtausch, der mehr und mehr an Härte gewann.

Der Schiedsrichter verpasste schon in der ersten Halbzeit mal via Gelb das Rumlamentieren und sich Beschweren zu unterbinden. So kam es, daß nach klarem Foulspiel der Gastgeber, von hinten ohne jegliche Chance auf den Ball, der Spieler des PPSV Suhl sich den Gegenspieler kurz zu Brust nahm mit den Worten „Was sollte das?“.

Dafür gab es prompt Gelb und das Foul blieb ungestraft.

Die Partie blieb weiter ruppig. Es wurde lamentiert, diskutiert und kritisiert. Sei es in den Reihen beider Teams oder auch gegen den Unparteischen. So wurde wiederholt der PPSV Suhl mit einer gelben Karte, diesmal wegen Meckerns, bestraft. Die Gastgeber blieben abermals verschont. Das schmälerte die ansonst gute Leistung des Referee ein wenig.

Fußball wurde auch noch gespielt und es sollten packende Schlussminuten werden. Erst verkürzte der PPSV Suhl e.V. auf ein 6:2, dann erhöhten per Elfmeter die Hausherren auf ein 7:2, die Moral der Gäste war stark. Es wurde ein Freistoß zu einem sehenswerten Treffer verwandelt und noch in der Nachspielzeit ein Konter fast perfekt abgeschlossen. Somit wurde das Ergebnis noch etwas versöhnlicher auf ein 7:3 korrigiert.

Eigentlich war etwas mehr drin für die Gäste in dieser Partie.

Alles in allem ein packendes Spiel von beiden Seiten.

Glückwunsch an die Nachbarn und gute Besserung an den verletzten Spieler!

Text und Bild / Daniel Grambs

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